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Die 3.KHD-Bereitschaft wurde am Sonntag, den 12.02.2006 um 16:00 Uhr, durch das Landesfeuerwehrkommando zum Katastropheneinsatz in Lunz am See und Göstling, Bezirk Scheibbs, alarmiert.



Am Montagmorgen um 04:30 Uhr marschierten 160 Feuerwehreinsatzkräfte mit 29 Fahrzeugen, darunter mehreren Drehleitern/Hubrettungsfahrzeugen und schweren Rüstfahrzeugen, in das 203 Kilometer entfernte Katastrophengebiet.

Die freiwillige Feuerwehr Haslau an der Donau war mit  
dem Kommandanten Herbert Haba und Karl Giffinger, Jun. in Lassing und Grösing eingesetzt.


Das Bereitschaftskommando stand unter der Leitung des Kommandanten der Feuerwehr Sommerein, Hauptbrandinspektor Peter Kremsner.

Die Kräfte trafen um 07:30 Uhr ein, nach der 30-minütigen Befehlsausgabe wurden die verschiedenen Einsatzorte in Angriff genommen.

Insgesamt übernahm die 3.KHD-Bereitschaft 17 Einsatzstellen und befreiten 30 gefährdete Dächer von den Schneemassen.

Bei 3 Objekten war „Gefahr im Verzug“, da nach Einschätzung von Sachverständigen die Dachkonstruktionen der betroffenen Häuser durch die Schneelast nicht mehr länger hätte Stand halten können.

Die örtliche Lagebesprechung um 14:00 Uhr zusammen mit dem zuständigen Bezirksfeuerwehrkommando, Bezirkshauptmann, dem Bürgermeister aus Lunz und dem Kommando der 3.KHD-Bereitschaft sollte Klarheit darüber schaffen, ob weitere Bereitschaften aus anderen Bezirken für die darauf folgenden Tage benötigt werden und somit in Alarmbereitschaft zu versetzen sind.

Die Einsatzarbeiten dauerten bis in die Nachstunden. Gegen 23:45 Uhr rückten die Brucker Kräfte ausgelaugt aber erfolgreich in ihre Feuerwehrhäuser ein.

 

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Text & Fotos: Mag. (FH) Alexander Hartner, BFKDO Bruck an der Leitha
Danke an www.fireworld.at für die Bereitstellung des Beitrages.